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Korean Dating, Singles and Personals

Wo kann man in Deutschland eigentlich Koreanisch studieren?

Gesellschaft | Wednesday, 08 April 2009

Nach einer Ruhepause eine längst überfällige Frage:

Wo kann man denn Koreanisch oder Koreanistik in Deutschland studieren? Gesurft und gefunden:

An der Humboldt-Universität in Berlin konnte/kann man Koreanistik studieren, sich aber nicht mehr neu einschreiben.

Dafür ist das wohl noch in Bochum, Hamburg und Tübingen möglich. In Tübingen bin ich übrigens mal an der Koreanistik vorbei gelaufen und habe mich gefragt, ob ich das studieren sollte… Ich habe mich nicht dafür entschieden, weil mir das Land damals noch zu unbekannt war, und etwas unbekanntes wollte ich nicht gleich anfangen zu studieren. Schade eigentlich!

In Bonn kann man Diplom-Übersetzen in der Kombination mit Koreanischer Kultur studieren.

In Bremen, Duisburg, Heidelberg, Kiel, Regensburg und Trier gibt es zum Teil Korea-Studien in den Wirtschaftwissenschaften. Auch koreabezogene Lehrveranstaltungen und/oder Sprachkurse werden hier angeboten. Ein deutlicher Koreabezug ist auf jeden Fall vorhanden.

Studiert vielleicht jemand an einer dieser Unis, und kann Erfahrungsberichte beitragen?

26 Years Diary

Film, Geschichte, Gesellschaft | Tuesday, 11 November 2008
26 Years Diary - あなたを忘れない

26 Years Diary - あなたを忘れない

Im Januar 2001 verlor der koreanische Student Lee Su-hyun sein Leben bei dem Versuch einen betrunkenen Mann in der tokioter U-Bahn zu retten. Su-hyun wartete auf seine Bahn als der Mann vom Bahnsteig auf die Gleise stürzte. Ohne zu zögern sprang Su-hyun zusammen mit einem anderen Japaner auf die Gleise, um den gestürzten Mann vor einem näher kommenden Zug zu retten. Leider kamen sie zu spät und alle drei wurden erfasst und getötet.

Der Vorfall machte sowohl in Japan als auch in Korea Schlagzeilen und der selbstlose Tod des 26-jährigen berührte Menschen auf beiden Seiten der Japanischen See gerade in Hinblick auf die deutlichen Ressentiments, die beide Länder gegenüber ihren Nachbarn hegen.

Bereits im letzten Jahr wurde der japanische Film “26 Years Diary” (あなたを忘れない) veröffentlicht und ist nun auch in Korea angelaufen. Das Melodrama konzentriert dabei weniger auf den finalen, heroischen Akt, sondern beschäftig sich vor allem mit den Jahren, die der junge Mann vor dem Zwischenfall in Tokyo verbracht hat.

In den Hauptrollen sind Lee Tae-sung (als Su-hyun) und die japanische Popsängerin Maki Onaga (als Yuri) zusehen. Der Hauptteil des Films dreht sich auch um diese beiden, deren anfängliche Freundschaft sich nach und nach zur Liebe entwickelt.

Ein Kritikpunkt sind sicherlich die Klischees, die in dem Film gezeichnet werden. So ist Su-hyun nicht nur gut aussehend und ein guter Gitarrenspieler, sondern anders als seine japanischen Freunde auch tief in den koreanischen Traditionen verankert. Nun ja, so wie wir Deutschen uns Wunschvorstellungen von Frankreich, Italien oder Schweden zurechtlegen, so ist dasselbe halt auch bei den Japanern und Koreanern der Fall.

Landesweiter Leistungstest an Koreas Grundschulen

Aktuelles, Gesellschaft | Wednesday, 08 October 2008

Während man sich hierzulande immer noch im Schatten Pisas um die Reform des Schulwesens streitet, führt Korea wieder landesweite Leistungstests an Grundschulen ein. Ein solcher Test fand heute statt, bei dem alle 600.000 Drittklässler einen Test über ihre Leistungen im Bereich Lesen und Schreiben ablegen mussten.

Der Test soll die Bildungsqualität in den einzelnen Schulen des Landes feststellen und wurde zuletzt 1998 durchgeführt. Seitdem wurde jedes Jahr eine Stichprobe an 3% Schulen Koreas abgehalten, doch hat sich nun das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technik dazu entschieden das alte Verfahren wieder einzuführen, welches nun unter Beschuss der Koreanischen Lehrer- und Erziehergewerkschaft geriet.

Grund hierfür ist eine neue Regelung zur öffentlichen Informationspflicht der koreanischen Schulen, die im Dezember in Kraft trifft. Diese verpflichtet die Schulen, die Ergebnisse des Tests zu veröffentlichen. Die Gewerkschaft befürchtet daher, dass der Druck auf Schulen und Schüler, der bereits jetzt in Korea recht hoch ist, noch weiter zunehmen wird. Da in Korea außerdem eine recht freie Schulwahl besteht, könnte es zu einer weiteren Spaltung in lernstarke und Problemschulen kommen, wie sie auch in Deutschland seit der Lockerung der Schulbezirksregelung zunehmend beobachtet wird.